Brandübungscontainer des Freistaates Bayern

14. April 2018
Übung Atemschutz Brandcontainer
Insgesamt 64 Atemschutzgeräteträger konnten im April innerhalb von fünf Tagen im vom Freistaat Bayern finanzierten Brandbübungscontainer geschult werden.

Die Realbrandausbildung mit echtem Rauch und deutlich wahrnehmbarer Hitzeeinwirkung stellt einen wichtigen Baustein in der Fortbildung von Atemschutzgeräteträgern dar. 

Der vom Freistaat Bayern finanzierte holzbefeuerte Brandübungscontainer bietet genau diese Möglichkeit. Vom 10. bis 14. April konnten die Feuerwehren im Berchtesgadener Land den Brandcontainer am Standort Freilassing nutzen. Verteilt auf acht Durchgänge konnten insgesamt 64 Atemschutzgeräteträger wichtige Erfahrungen sammeln.

Einem Unterricht zum Thema Innenangriff bei Bränden schloss sich die Einweisung in den Brandcontainer an, ehe die Teilnehmer mit Atemschutzgeräten ausgerüstet den Brandverlauf im Container aus nächster Nähe erleben konnten. Neben der Beobachtung der Brandentwicklung, der sich laufend verändernden Rauchschicht und durchzündender Rauchgase stand auch die Anwendung moderner Hohlstrahlrohre im Innenangriff auf dem Programm. Bei Deckentemperaturen von bis zu 600 °C wurden die Atemschutzgeräteträger unter kontrollierten Bedingungen an die Herausforderungen im Innenangriff herangeführt.

In den Nachbesprechungen der einzelnen Durchgänge lobten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausnahmslos die Ausbildung im Brandübungscontainer und die Fachkompetenz der Trainer. Auch Kreisbrandmeister Michael Brandl zeigte sich angesichts der Ausbildungsmöglichkeit und des positiven Feedbacks erfreut. "Die Möglichkeit der Heißausbildung ist für unsere Atemschutzgeräteträger unabdingbar um anspruchsvolle Einsätze sicher bewältigen zu können" so Brandl.