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10. Feuerwehrsymposium am 20. Januar 2018

Ein kleines Jubiläum steht im Januar 2018 ins Haus: Das Feuerwehrsymposium des Kreisfeuerwehrverbandes Berchtesgadener Land jährt sich dann bereits zum 10. Mal. Ein durchaus erfreulicher Geburtstag, denn die Veranstaltung hat sich in diesen 10 Jahren zu einer hoch anerkannten Einrichtung entwickelt, sich fachlich Fort- und Weiterzubilden oder einfach aus den Erfahrungen anderer zu lernen. Dies gelang besonders durch bekannte Persönlichkeiten aus der gesamten Bandbreite der Hilfs- und Rettungsdienste, die wir als Referenten gewinnen konnten. Und auch für das Jubiläumssymposium stehen wieder interessante Themen, vorgetragen von anerkannten Fachleuten auf Ihrem Gebiet auf dem Programm.

Besondere Einsätze waren jedes Jahr mit auf dem Programm, da man aus diesen auch oft einiges an Erfahrung mitnehmen kann ohne selber dabei gewesen zu sein. Der Brand des historischen Rathauses in Straubing war so ein Brand, der nicht nur spektakulär war, sondern auch einiges an Problemen mitbrachte, die vor Ort gelöst werden mussten. Der damalige Einsatzleiter und inzwischen Stadtbrandrat Stefan Bachl kann aus erster Hand berichten, was denn genau die Schwierigkeiten bei diesem Feuer waren und was man denn daraus gelernt hat.

Ging es in Straubing mit sehr hohem Sachschaden ab, stand bei einem anderen Einsatz in unserer Landeshauptstadt der Personenschaden im Vordergrund: 3 Tote gab es bei einem Brand in einem Wohnblock in der Münchner Innenstadt. Die Feuerwehr löschte den Brand natürlich, konnte aber nicht verhindern, dass die 3 Menschen starben. Manchmal stößt auch die beste Feuerwehr an Ihre Grenzen, insbesondere, wenn es im vorbeugenden Brandschutz Missstände gibt. Branddirektor Dipl.-Ing. (FH) Peter Bachmeier ist der Leiter der Abteilung VB bei der Münchner Berufsfeuerwehr und wird über beides berichten, sowohl über den Einsatz als auch als Schwerpunkt über Gesichtspunkte des VB die bei diesem Brand Einfluss nahmen und auf die man im Vorfeld eines Einsatzes vielleicht noch mehr achten sollte.

Er war schon vor ein paar Jahren bei uns und hat damals die Thematik und noch viel mehr die Problematik „Lithiumbatterien“ sehr umfassend und anschaulich dargestellt: Dr. Michael Buser aus Wien. Er ist als Geschäftsführer der Beratungsfirma Risk Experts Risiko Engineering GmbH von Berufswegen auch ein gefragter Fachmann was Wärmedämmverbundsysteme angeht. Weniger im Sinne: welche Dämmung bringt man wie an, aber sehr stark im Bezug auf zusätzliche Gefahren und Risiken durch Wärmedämmverbundsysteme. Welchen dramatischen Einfluss auf das Geschehen die Wärmedämmung an der Außenwand im Einsatz haben kann, zeigte sich erst kürzlich beim Brand des Greenfell Tower in London mit einer immer noch unbekannten Anzahl von Toten (mind. aber 80). Die Dämmung war zwar nicht Ursache für das Feuer; ohne sie oder mit einer anders gearteten oder anders verbauten Isolation wäre das Ereignis aber mit ziemlicher Sicherheit gänzlich ohne Tote abgegangen: eine verheerende Bilanz für das verwendete Wärmedämmsystem. Dr. Buser wird bestimmt einiges aus diesem Einsatz mit ins Gespräch bringen aber auch zu den bei uns verwendeten Stoffen und Bauarten Stellung nehmen.

In London waren selbst die längsten Feuerwehrleitern zu kurz, aber 24 stöckige Gebäude wie der genannte Greenfell Tower sind bei uns auch nicht die Regel. In unserem ländlichen Bereich reichen sehr oft tragbare Leitern aus oder müssen vielleicht sogar reichen, weil man mit der Drehleiter auch nicht überall hinkommt. Tragbare Leitern haben also auch in der heutigen hochmodernen und hochtechnischen Zeit noch durchaus Ihre Berechtigung und kommen auch jederzeit noch immer mit Recht zum Einsatz. Andererseits gibt es auch immer wieder Bestrebungen den 2. Rettungsweg gänzlich über (egal welche) Leitern darstellen zu wollen. Auf dem Papier ganz einfach darstellbar, wenn man aber in der Praxis aus einem Gebäude mit vielen Menschen in einer relativ kurzen Frist alle Personen retten will, stößt man sicher schnell an Grenzen. Besonders wenn es sich nicht um sportlich fitte Jugendfeuerwehrleute handelt, die bei der Übung der Feuerwehr gerettet werden, sondern um kleine Kinder, alte Menschen, Leute mit Behinderung, evtl. sogar Bettlägerig, mit Höhenangst oder in Panik wegen Feuer und Rauch. All diese Probleme und noch viele mehr wird Dipl.-Ing. (GH) Jan Südmersen, zuständig für die Einsatzvorbereitung bei der BF Osnabrück in seinem Referat anschneiden. Jan Südmersen ist ein sehr bekannter Referent im deutschen Feuerwehrwesen, der kein Blatt vor den Mund nimmt und die Dinge im Klartext anspricht. Das Thema „Menschenrettung bei Brandeinsätzen mit dem Schwerpunkt auf tragbare Leitern“   ist somit bei ihm sicher in besten Händen.

Die Darstellung der Feuerwehr in der Öffentlichkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Georg Lettner, Lehrkraft an der staatlichen Feuerwehrschule Geretsried und Kreisbrandmeister im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, beschäftigt sich bereits seit längerer Zeit mit diesem Thema. Er wird die Möglichkeiten aber auch die gesetzlichen und emotionalen Grenzen der Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr darstellen. Dabei geht er auf die Nutzung sozialer Medien ebenso ein wie auf die Kooperationsmöglichkeiten und Konkurrenzsituationen mit kommerziell ausgerichteten Journalisten. Georg Lettner wird auch die Berichterstattung durch Einsatzkräfte aus Sicht der Betroffenen beleuchten.

 

Wir glauben, wir haben nicht zu viel versprochen und sind sicher fünf Topvorträge zusammengestellt zu haben. Und: Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

Hier die wichtigsten Daten für das Feuerwehrseminar 2018

 

Termin:

 

20. Januar 2018

Beginn 9:00 Uhr, Ende ca. 16:00 Uhr

Ort:

Gaststätte Poststall, Teisendorf

Anfahrt:

Teisendorf liegt direkt an der B 304, etwa zur Hälfte auf der Strecke Freilassing - Traunstein. Aus Richtung München kommend benutzt man am besten die Autobahnausfahrt Neukirchen der A8 München – Salzburg. Parkplätze werden per Beschilderung ausgewiesen.
Für das Navi: Poststraße 2, 83317 Teisendorf

Kosten:

Pro Teilnehmer 50.- €, inkl. ein Mittagessen und Seminargetränke

Veranstalter:

Kreisfeuerwehrverband Berchtesgadener Land

 

Anmeldung:

Zur Anmeldung gehen Sie bitte auf die Internetseite http://www.kfv-bgl.de/symposium

Dort finden Sie das entsprechende Anmeldeformular

Achtung: Es zählt die Reihenfolge des Zahlungseingangs für die Teilnahmeberechtigung.  

Die Zusendung der Anmeldebestätigung und auch der Rechnung erfolgt erst nach Zahlungseingang!

Bei Absagen der Veranstaltung vonseiten des Veranstalters wird das Geld zurückerstattet. Angemeldete aber nicht teilnehmende Besucher haben keinen Anspruch auf Kostenersatz!  

Sollten Sie noch Fragen haben, mailen Sie bitte an: symposium@kfv-bgl.de

Angaben zum Teilnehmer / zur teilnehmenden Feuerwehr:

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Zur verbindlichen Anmeldung überweisen Sie bitte pro Teilnehmer 50,- € an den:
Kreisfeuerwehrverband Berchtesgadener Land e. V. (KFV-BGL)
Kontonummer 2523680, BLZ 71090000
IBAN: DE65 7109 0000 0002 5236 80
BIC: GENODEF1BGL
Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG.

Als Verwendungszweck bitte unbedingt angeben:
Kennwort „Symposium 2018“ + Name (bei Einzelpersonen) + Adresse
oder
Kennwort „Symposium 2018“ + Name der Feuerwehr + Adresse.

Achtung: Es zählt die Reihenfolge des Zahlungseingangs für die Teilnahmeberechtigung.

Die Zusendung der Anmeldebestätigung und auch der Rechnung erfolgt erst nach Zahlungseingang!

Bei Absagen der Veranstaltung vonseiten des Veranstalters wird das Geld zurückerstattet. Angemeldete aber nicht teilnehmende Besucher haben keinen Anspruch auf Kostenersatz!

Sollten Sie noch Fragen haben, mailen Sie bitte an: symposium@kfv-bgl.de

Kreisfeuerwehrverband des Landkreises Berchtesgadener Land e.V. · Hallgrafenstraße 31 · D-83435 Bad Reichenhall